FAQ

Trete ich mit dem Apotheken-Sprechzimmer nicht in Konkurrenz mit den Hausärzten?
Nein. Das Apotheken-Sprechzimmer soll in keinster Form als Konkurrenz zum Hausarzt verstanden werden. Im Gegenteil, es geht um Kooperation. Die medizinische Grundversorgung soll im Verbund gelöst werden, wobei das Potential aller Leistungsträger voll ausgeschöpft wird. Die Apotheke als «Gatekeeper», als erste Anlaufstelle für diskrete, medizinische Beratung. Bei Bedarf wird der Patient an den Hausarzt verwiesen. So werden Hausärzte und Notfallstationen von Bagatellfällen befreit.

Wird die Apothekerin oder Apotheker im Apotheken-Sprechzimmer nicht zu stark blockiert?
Bei richtiger Umsetzung des Apotheken-Sprechzimmers nicht. Der erste Kundenkontakt besteht weiterhin zwischen Pharma-Assistentin und Kunden. Erst wenn die Pharma-Assistentin an ihre Grenzen stösst, wird der Apotheker beigezogen. Wenn die Apothekerin oder Apotheker die Beratung abgeschlossen hat, kann wieder an die Pharma-Assistentin übergeben werden. Der Verlauf eines Beratungsgesprächs bleibt somit wie bis anhin, nur um den Faktor Diskretion erweitert. Andere Hilfsmittel wie Stehtische oder ein Stufenmodell (ersten Stufe Diskret-Zone, zweite Stufe Apotheken-Sprechzimmer) können je nach Möglichkeiten in der Apotheke eingesetzt werden.

Erhalten wir für diese Extra Dienstleistung Geld von der Krankenkasse?
Grundsätzlich ist dies erstrebenswert. Dies sind jedoch politische Forderungen und können nur über die Politik gelöst werden. Wir sind unpolitisch und möchten nur eine effiziente und einfach realisierbare Idee umsetzen. Die Konkurrenz für Apotheken wird zunehmen. Ob selbstdispensierende Ärzte, Versand- oder Grosshandel, der Medikamentenmarkt wird sich vermutlich weiter öffnen. Eine stark positionierte Apotheke, getragen von Kernwerten wie Vertrauen, Kompetenz und Erfahrung, kann dieser Entwicklung entgegenwirken. Apotheken sind unsere Partner und wir als Medienagentur möchten gemeinsam mit Ihnen etwas bewegen.

Was hat Excom Media AG davon?
Bildschirm-Medien gewinnen Tag für Tag an Bedeutung und Einfluss. Trotzdem ist es weiterhin ein sehr junges Medium, das sich in der Marketingwelt festigen muss. Das Apotheken-Sprechzimmer, als innovatives non-Profit Projekt, bringt Bekanntheit und ein positives Image, welches mit Excom Media AG verknüpft werden soll. Ausserdem sind Apotheken unsere Standortpartner. Wollen wir weiterhin wachsen, müssen Apotheker uns kennen und mögen. Wir hoffen das mit dem Apotheken-Sprechzimmer zu erreichen.

Wir sind eine kleine Apotheke. Können wir trotzdem mitmachen?
Jede Apotheke kann mitwirken – unabhängig von Grösse und Gruppierung. Einzige Voraussetzung ist, dass eine Diskret-Zone oder ein abgetrennter Beratungsraum für diskrete Beratung vorhanden ist.

Wir machen das schon lange in unserer Apotheke. Unsere Kunden kennen unseren Beratungsraum bereits.
Trotzdem ist es wichtig ein solches Projekt zu unterstützen, denn nur die Masse bewegt die Öffentlichkeit und erreicht ein langfristiges Umdenken. Einzelaktionen sind für ein nationales Umdenken nicht geeignet. Nur wenn möglichst viele Apotheken mitwirken, kann die Position der Apotheken in der Grundversorgung dauerhaft gestärkt werden. Ein Grenzen überwindender Brand verbindet und verleiht Schlagkraft.

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